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Geographie
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Das Mostviertel liegt im Westen Niederösterreichs, rund 120 Kilometer von Wien entfernt. Im Norden grenzt es an die Donau – die Wachau liegt direkt gegenüber. Im Osten grenzt es an die Ausläufer des Wienerwaldes, im Westen an Oberösterreich und im Süden an die Steiermark. 5.500 qkm groß ist das Mostviertel.
Rund 407.000 Menschen leben im Mostviertel. Die größte Stadt ist die Landeshauptstadt Niederösterreichs, St. Pölten, mit rund 50.000 Einwohnern. Die nächst größeren Städte sind Amstetten, Scheibbs, Waidhofen an der Ybbs und Wieselburg.
Das Mostviertel ist reich an lebendigen Wässern. Fünf große Flüsse entspringen in der Bergwelt und bahnen sich ihren Weg durch die Täler und das Hügelland zur Donau: die Enns, die Ybbs, die Erlauf, die Pielach und die Traisen. Der malerische Lunzer See in den Mostviertler Alpen ist der einzige natürliche Badesee in Niederösterreich.
1.650 Höhenmeter liegen zwischen dem tiefsten Punkt in Ardagger nahe der Donau (246 m) und dem höchsten Punkt, dem 1.893 m hohen Gipfel des Ötscher. Der Ötscher ist ein imposanter, weithin sichtbarer Berg und das Wahrzeichen des Mostviertels. Weitere hohe Gipfel sind der Dürrenstein (1.878 m), das Hochkar (1.808 m), Göller (1.766 m) und Gippel (1.669 m).
Klimatisch profitiert das Mostviertel von atlantischen und pannonischen Einflüssen. Das milde Klima im sanft-hügeligen Land nahe der Donau lässt Obst, Wein und Gemüse gedeihen. Sommertage in der alpinen Bergwelt sind angenehm erfrischend, die Skigebiete überraschend schneesicher. Der letzte Skitag am Hochkar bei Göstling an der Ybbs ist traditionellerweise der 1. Mai.
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Das Tal der roten Dirndln
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Das Mostviertler Pielachtal ist auch als „Tal der Dirndln“ bekannt. Die leuchtend roten Dirndln – oder Kornelkirschen – sind Symbol für den natürlichen Reichtum des Tals. Stolz sind die Pielachtaler auch auf ihre reich strukturierte Kulturlandschaft, eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. „In der Landschaft lesen“ und Wissenswertes über Wildkräuter lernen Interessierte bei spannenden Führungen. Für Nachhaltigkeit und gesunde Genüsse engagiert sich das ganze Tal, was den Bewohnern 2007 als einem von 10 herausragenden Reisezielen in Europa sogar den EDEN-Award einbrachte. Mit dieser Auszeichnung belohnte die EU die Initiativen um einen besonders sensiblen Umgang mit Naturressourcen und dem kulturellen Erbe.
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